Offenes Depot

Im offenen Depot des Zeeuws maritiem muZEEum wird hart an der Digitalisierung und Registrierung der Objekte aus dem Schiff der Ostindienkompanie „De Rooswijk“ gearbeitet. Sie können unsere Mitarbeiter dort regelmäßig bei der Arbeit beobachten.

Im offenen Depot des muZEEums, zwischen der Abteilung Abenteuer und dem Aussichtsturm, werden Objekte gelagert, die wir nicht im Museum ausstellen können. Manchmal, weil sie restauriert oder gereinigt werden müssen, manchmal, weil zurzeit kein geeigneter Platz dafür zur Verfügung steht.

brilletje ui De Rooswijk

De Rooswijk

Im Sommer 2017 fand die großangelegte Bergungsaktion des Ostindienkompanieschiffes „De Rooswijk“ statt. Das Wrack, das seit über 250 Jahren auf dem Meeresboden lag, wurde in der Nähe der englischen Küste geborgen.
Die Arbeiten werden unter anderem vom „Rijksdienst voor Cultureel Erfgoed RCE“ („Reichdienst für kulturelles Erbe“) im Auftrag des niederländischen Ministeriums für Bildung und Kultur ausgeführt. Die geborgenen Objekte erzählen spannende Geschichten über lange Reisen und enthüllen zahlreiche interessante Einzelheiten aus der Geschichte der Ostindienkompanie.

Bericht Expedition De Rooswijk

Taucher, Archäologen und anderes Fachpersonal haben die Überreste gewissenhaft untersucht und in den Landesnachrichten wurde regelmäßig über die Fortschritte berichtet. Kürzlich sendete NPO eine Dokumentation über die Expedition im vergangenen Sommer aus.

project Rooswijk in muZEEum

Die Rooswijk-Kollektion digital erschlossen

Es wurde schon früher nach dem Wrack getaucht. Vor ungefähr zehn Jahren wurden dem muZEEum zahlreiche auf diese Weise geborgene Objekte zur Verfügung gestellt. Einige davon sind heute in den Bereichen Wasser und Abenteuer zu sehen. Im Auftrag des niederländischen Reichdienstes für kulturelles Erbe inventarisiert und registriert das muZEEum zurzeit die gesamte Rooswijk-Kollektion. Auf diese Weise sollen Informationen über die ungefähr tausend Objekte exakt aufgelistet und verzeichnet werden. Diese Aufgabe ist sehr arbeitsintensiv. Kollektionsspezialisten und ehrenamtliche Mitarbeiter tragen möglichst umfassende Informationen zusammen. Objekte müssen vermessen, überprüft, benannt und fotografiert werden. All das wird minutiös in einem digitalen Registrierungssystem aufgezeichnet.
Im offenen Depot des muZEEums können Sie regelmäßig die Arbeiten am Rooswijk-Projekt beobachten.

project Rooswijk in muZEEum

Die letzte Fahrt der „Rooswijk“

Das Schiff befand sich auf der Reise von Texel nach Asien, als es am 9. Januar 1740 bei einem starken Sturm vor der Küste von England mit Mann und Maus unterging. Das Wrack wurde erst im Jahr 2004 entdeckt.

Ein Schiff wie die „Rooswijk“ kann mit einem 200-Seelen-Dorf verglichen werden. Auf dem Meeresboden stand die Zeit still. An Bord befand sich viel Silber, mit dem Waren in Asien gekauft werden sollten, sowie natürlich Gebrauchsgüter der Besatzung. Darunter Geschirr, Säbel, Musketen und Nägel für die Reparatur des Schiffes. Da über diesen Teil der Ladung noch recht wenig bekannt ist, sind diese Funde eigentlich interessanter als die Silberobjekte.

 

Gouden munten Vliegend Hert

Unterwasserarchäologie

Neben den Objekten von der „Rooswijk“ verwaltet das muZEEum auch zahlreiche Objekte von einem anderen Schiff der Ostindienkompanie der „t Vliegent Hert“. Dieses Schiff sank 1735 in der Nähe der Küste von Walcheren, alle 150 Personen, die sich an Bord befanden, fanden dabei den Tod.

Das muZEEum verwaltet eine der größten und bedeutendsten Kollektion der Niederlande aus dem Bereich Unterwasserarchäologie.

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