Archäologische Funde

Im muZEEum in Vlissingen werden außergewöhnliche archäologische Funde aus dem Scheldekwartier ausgestellt. Allerhand Tonschalen, Gefäße, Geschirr und Hausrat vermitteln einen interessanten Eindruck des täglichen Lebens der armen und reichen Bewohner dieses Vlissinger Stadtteils. Zur Sammlung gehören unter anderem äußerst seltene Glanzstücke, wie ein Porzellanteller aus Japan und ein Steingutschälchen aus Italien.

Unter dem Einfluss der berüchtigten Kaperfahrt und der erfolgreichen Handelsschifffahrt der Ostindien- und vor allem der Westindienkompanie, erlebte die Stadt Vlissingen im 17. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein starkes Wirtschaftswachstum. Dieses Goldene Zeitalter war eine Ära neuer Horizonte, internationaler Beziehungen und großer Wohlfahrt.

uniek Japans bordje - Zeeuws maritiem muZEEum

Japanischer Teller

Im Zeeuws maritiem muZEEum wird ein einzigartiger japanischer Teller ausgestellt, der in der größten und umfangreichsten Sickergrube der Stadt hinter dem Haus von Cormelis Lampsins und dem Stadtpalast gefunden wurde, welcher heutzutage Teile des muZEEums beherbergt.
Dieser Teller, der ungefähr auf 1650 datiert wird, ist das älteste bekannte Beispiel für nach Europa importiertes japanisches Porzellan. Das exotische Objekt wurde als einzigartiges Geschäftsgeschenk in die Niederlande verschifft. Nicht viel später landete es in der Senkgrube der steinreichen Redereifamilie Lampsins, die als größtes und elitärstes Sammelbecken der Stadt Vlissingen gilt und in der zahlreiche bedeutende Funde gemacht wurden.

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